Herkunft

Brasilien, Kolumbien und Äthiopien, diese Länder würden wir wohl jederzeit mit Kaffee assoziieren. Doch was ist eigentlich mit Spanien, Italien oder Griechenland? Das Klima dort eignet sich für erstklassigen Wein. Gerade in den letzten Jahrzehnten begegnen uns bspw. auch immer mehr spannende Weine aus Südafrika, Kalifornien oder Australien – wieso sehen wir also dort keinen Kaffeeanbau? Betrachten wir einmal die Kaffeeweltkarte, dann sehen wir, dass sich Kaffee nur um den Äquator herum wohlfühlt. Begonnen hat die Geschichte dieses Genussmittels im Kaiserreich Abessinien, welches wir heute als die Länder Äthiopien und Eritrea kennen. Über Umwege von Jemen nach Ceylon bis hin in botanische Gärten Europas und schlussendlich von den Maskarenen aus nach Südamerika, verteilte sich der Kaffeeanbau überall auf der Welt. Doch er blieb nur dort, wo die Beschaffung des Bodens, Klimas und weitere Einflüsse ausreichten, um auch zu überleben. Klassisches Prinzip der Fortpflanzung. Nur dann, wenn Kaffeekirschen produziert wurden, darin Kerne enthalten waren, die wir als Kaffeebohne definieren und für unser liebstes Getränk verwenden, konnte ein Handel dessen stattfinden. Somit wissen wir, dass Kaffee zwar vermutlich überall, wo genug Sonne ist, wachsen könnte, doch von den vielen Faktoren, die die Kaffeepflanze benötigt, bietet einzig ein bestimmter Breitengrad um den Äquator, der sogenannte Kaffeegürtel, die besten Voraussetzungen für leckeren Kaffee. Wo dieser dann herkommt ist schlussendlich egal, denn ab da beginnt die Arbeit des Kaffeebauern! 😉